"Der kleine November möchte bitte aus dem Mai abgeholt werden", las ich vor einigen Tagen im Internet - während ich mit einer Wärmflasche auf dem Bauch und Wollsocken an den Füßen Zuhause auf dem Sofa hockte. Laut gelacht hab ich und mir die nächste Kanne Tee aufgesetzt, während draußen der Dauerregen in die nächste Verlängerung ging. Himmel, was ist mit unserem Frühling passiert? Nix mit Sommersprossen, Picknick und ersten lauen Frühsommer-Abenden auf dem Balkon. Pustekuchen! Frühlingsgefühle Fehlanzeige.
Was also tun? Ich kann's euch verraten: Eine große Portion Beeren-Cobbler mit frischer Vanillesoße. Cobbler? Habt ihr noch nie gehört? Macht nichts, ihr werdet es lieben. Cobbler ist eine geniale Mischung aus knusprig-saftigen Scones und warmem Beerenkompott. Mit Vanillesoße gegessen, katapultiert einen das Gericht in nullkommanix auf eine innere Sommerwiese. Oder lässt einen sich noch tiefer ins Sofa kuscheln und der ganzen November-im-Mai-Misere (hallo?! In Hamburg sind 8 Grad!!) mit einem dicken Lächeln trotzen. Großes Lykkelig-Ehrenwort.
Rezept für zwei kleine oder eine große Auflaufform:
Zutaten:
Für den Cobbler: 150g Mehl, 50g Kokosflocken, 110g Zucker, 2 TL Backpulver, Prise Salz, 100g Butter, 80g Sahne, 500g gemischte Beeren (wenn tiefgekühlt, dann vorher auftauen lassen), Tütchen Vanillezucker
Für die Vanillesoße: hier
Zubereitung: 1) Mehl, Kokosflocken, Zucker, Backpulver und Salz vermengen. Die Butter in kleinen Stücken mit den Händen unterkneten, bis der Teig krümelig wird. Die Sahne dazugeben und zügig zu einem klebrigen (ja - nicht wundern) Teig verarbeiten.
2) Beeren in die Form geben. Vanillezucker darüberstreuen. Teig in kleine runde Bällchen formen und auf den Beeren verteilen. Dabei immer etwas Abstand zwischen den Teigbällchen lassen, da sie noch ordentlich aufgehen werden.
3) Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen lassen, bis der Teig knusprig braun ist. Am besten noch warm mit Vanillesoße servieren!
Macht's Euch gemütlich, ihr Lieben. Der Sommer kommt!
Immer her mit dem schönen Leben,
Rike




























